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03.07.2014

Berlin bleibt Gründerhauptstadt

News der BBB Bürgschaftsbank zu Berlin-Brandenburg GmbH

Der BBB-Gründerindex der BBB BÜRGSCHAFTSBANK zu Berlin-Brandenburg für 2013 zeigt 3,4 Prozent weniger Gründungen, aber Berlin liegt deutlich über dem Bundesdurchschnitt.

Pro 10.000 Erwerbspersonen hätten sich Frauen und Männer 217 Mal für den Start in Berlin entschieden. Bundesweit betrage dieser Index nur 135,4. Damit rangiere Berlin 60 Prozent über dem Bundesgebiet. Und obwohl es im vergangenen Jahr zu einer merklichen Abkühlung des Gründungsklimas kam, seien in der Hauptstadt – anders als deutschlandweit – im Jahr 2013 mehr Gründungen gezählt worden als zu Zeiten des Gründungsbooms 2004.

„Unser Gründerindex spiegelt die Bereitschaft der Berlinerinnen und Berliner wider, den Schritt in die berufliche Selbständigkeit zu wagen. Bei einer wachsenden Zahl attraktiver Beschäftigungsmöglichkeiten ist es noch kein Hinweis auf das Gründungsklima, wenn die Gründungsaktivitäten leicht zurückgehen. Die Stadt, das zeigt der Vergleich mit den Bundeszahlen, ist nach wie vor der Hotspot der bundesdeutschen Gründerszene", stellte Waltraud Wolf, Geschäftsführerin der BBB, klar.

Auffällig sei der unterschiedliche Stellenwert, der in Berlin und im Bundesgebiet insgesamt den Gründungen als Nebenerwerb zukomme. Selbst vor dem Gründungsboom der Jahre 2003/2004 habe diese Art der Gründung im Bundesdurchschnitt für fast jede vierte Gründung gestanden. Inzwischen sei dieser Anteil sogar auf 43 Prozent angewachsen. Ganz anders die Situation in Berlin: Hier sei der Anteil lediglich von 12 Prozent im Jahr 2003 auf zuletzt 29 Prozent gestiegen. Doch dieser „Rückstand“ sei nur ein relativer, denn absolut liege auch dieser Wert über dem Durchschnitt des Bundes.

Quelle: BBB BÜRGSCHAFTSBANK zu Berlin-Brandenburg

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier, den BBB-Gründerindex können Sie hier downloaden.