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10.02.2015

Brandenburger Unternehmen investieren weniger

News der Bürgschaftsbank Brandenburg GmbH

Die Bürgschaftsbank Brandenburg verzeichnete 2014 mit 291 Bürgschaften und einem Bürgschaftsvolumen von 73 Mio. Euro erneut das beste Neugeschäft aller Bürgschaftsbanken in Ostdeutschland. Bei etwa gleichbleibender Anzahl der Bürgschaftszusagen sank jedoch das Volumen der verbürgten Kredite und Beteiligungen gegenüber 2013 um etwa 10 Mio. Euro.

„Das heißt, Unternehmen fragen für die Umsetzung ihrer Vorhaben im Durchschnitt kleinere Finanzierungsbeträge an“, erklärte Milos Stefanovic, Geschäftsführer der Bürgschaftsbank. Auch die Summe der durch Bürgschaften ermöglichten Investitionen (131 Mio. Euro) habe sich merklich (minus 29 Prozent) verringert. Ursachen dafür seien einerseits eine besonders in der Industrie spürbare Investitionszurückhaltung, andererseits die in den vergangenen, für die Betriebe wirtschaftlich erfolgreichen Jahren, gewachsene Eigenkapitalbasis.

Auch die neuen aufsichtsrechtlichen Regelungen für die Kreditinstitute zeigten Effekte. Die nach der Finanzkrise eingeführten neuen Bestimmungen bedeuteten einen stark erhöhten bürokratischen Aufwand. „So wichtig wie die Regeln für den Finanzmarkt sind, behindern sie teilweise die Arbeit der Bürgschaftsbank, weil wir als Institution der Wirtschaftsförderung zum Teil die gleichen Auflagen erfüllen müssen wie Vollbanken“, erklärte Gabriele Köntopp, Geschäftsführerin der Bank.

Mehr als 4.700 Arbeitsplätze seien neu entstanden bzw. gesichert worden. Der Bürgschaftsbestand sei leicht um etwa drei Prozent gesunken. Seit Gründung der Bank 1991 seien Kredite/Beteiligungen in Höhe von 1,8 Mrd. Euro verbürgt und damit Investitionen von 3,9 Mrd. Euro ermöglicht, ca. 118.000 Arbeitsplätze geschaffen bzw. gesichert worden.

Quelle: Bürgschaftsbank Brandenburg

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