News

News

19.12.2017

Bundeswirtschaftsministerium und KfW unterstützen Gründer mit neuer digitaler Plattform

News vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) und die KfW Bankengruppe gehen neue Wege beim Ausbau der Gründungsinfrastruktur in Deutschland und starten gemeinsam mit ihrem Partner BusinessPilot die Pilotphase für eine neue digitale Gründerplattform.

Der Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium, Matthias Machnig: „Wir wollen die Chancen der Digitalisierung gezielt nutzen, um den Prozess der Existenzgründung in Deutschland zu vereinfachen. Hierzu gehören innovative Tools für die Planungsphase, aber auch – und dies ist vielleicht sogar entscheidender – eine digitale Infrastruktur, die es Gründerinnen und Gründern ermöglicht, in Interaktion mit eigenen sowie externen Netzwerken zu treten. Auf diese Weise kann eine enge Verbindung zu regionalen Akteuren geschaffen werden, was für die Gründung vor Ort eine wesentliche Rolle spielt.“

Auf der Website www.gruenderplattform.de würden Gründungswillige ab März 2018 individuelle Hilfestellung erhalten – von der Idee, über das Geschäftsmodell und den Businessplan bis hin zur Auswahl passender Förderung und Finanzierung. Gleichzeitig seien deutschlandweit die zentralen Akteure für die Gründungsberatung und -finanzierung auf der Plattform eingebunden. Somit würden mit der Gründerplattform die KfW, deren gesetzlicher Auftrag Gründungs- und Beratungsförderung beinhalte, und das BMWi maßgeschneiderte Unterstützung für jeden Gründungsinteressierten bieten. Gleichzeitig sollten die Hürden im Gründungsprozess abgebaut werden, damit mehr Menschen den Schritt in die Selbständigkeit wagten und so ein Beitrag zur Belebung des Gründergeschehens in Deutschland geleistet werde.

„Wir wissen aus unseren Studien: nur mit einer guten Vorbereitung wird die Gründung erfolgreich“, sagte Dr. Ingrid Hengster, Vorstandsmitglied der KfW-Bankengruppe. „Besonders freut mich das große Interesse, so dass bereits jetzt schon mehr als 35 Partner aus allen Säulen des Finanzsektors sowie den Kammern in die Gründerplattform eingebunden sind. Weitere Partner werden folgen. All diese Akteure zusammen auf einer Website zu haben, wird Gründerinnen und Gründern helfen, ihre Ideen in die Tat umzusetzen.“

Potenzielle Gründerinnen und Gründer köntnen ihre Vorhaben ab März 2018 mit Hilfe der Gründerplattform kostenlos entwickeln. Bis dahin würden die mehrstufige Testphase der Plattform sowie die deutschlandweite Einbindung der zentralen Gründungsunterstützer laufen.

Quelle: BMWi

Die vollständige Meldung finden Sie hier.