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24.05.2016

DIHK-Konjunkturumfrage - Konsumlaune trägt Konjunktur durchs Jahr

News des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK)

Laut der aktuellen Konjunkturumfrage des DIHK überwiegen im Frühsommer die Auftriebskräfte vom Konsum und vom Bau im Inland. Der DIHK erhöht seine Wachstumsprognose für 2016 leicht von 1,3 auf 1,5 Prozent.

Bau und Konsum trügen die Konjunktur durchs Jahr. Der Ölpreis und die Zinsen seien weiterhin sehr niedrig, Beschäftigung und Einkommen würden steigen. Hinzu kämen die Ausgaben für Unterkünfte, Versorgung und Integration von Flüchtlingen. Vor allem die Bauwirtschaft sei daher mit ihrer aktuellen Lage sehr zufrieden – und erwarte sogar weitere Verbesserungen. Optimistisch seien auch Einzelhändler und Autohäuser, Hotels und Restaurants sowie sonstige Dienstleister wie Waschsalons, Frisöre oder Kosmetikstudios. In der Industrie seien Brauereien die Gewinner.

Der größte Verlierer in der aktuellen Konjunkturumfrage sei die Finanzwirtschaft. Die Niedrigzinsen, die zunehmende Finanzmarktregulierung und auch die Herausforderungen der Digitalisierung schlügen bei den Banken immer stärker durch. So steckten die Kreditinstitute im Jahr 2016 im Krisenmodus. Besorgniserregend sei auch: Die Exportwirtschaft werde skeptischer. Die Ausfuhrhoffnungen im Fahrzeugbau und in der Elektrotechnik erhielten einen Dämpfer. Die Stimmung im Maschinen- und Anlagenbau verschlechtere sich.

Besonders erfreulich entwickele sich der Arbeitsmarkt. Die Beschäftigung steige in diesem Jahr zum elften Mal infolge – und zwar um rund 450.000 Stellen (Prognose Jahresbeginn: 220.000). Zugleich suchten jedoch zunehmend Flüchtlinge nach Beschäftigung, deren mangelnde Sprachkenntnisse und Qualifikationen eine schnelle Arbeitsmarktintegration vielfach erschwerten. Daher bleibe die Arbeitslosenzahl unter dem Strich unverändert gegenüber dem Vorjahr.

Quelle: DIHK

Hier können Sie die aktuelle DIHK-Konjunkturumfrage downloaden.

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