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26.02.2016

Erfolgreiche Förderinstrumente in Schleswig-Holstein 2015

News von der Bürgschaftsbank Schleswig-Holstein GmbH und der MBG Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Schleswig-Holstein mbH

Wirtschaftsminister Reinhard Meyer bilanzierte die Ergebnisse der Wirtschaftsförderung in Schleswig-Holstein und stellte die erfolgreichsten Förderinstrumente gemeinsam mit Vertretern der Investitionsbank IB.SH, der Bürgschaftsbank und der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft MBG Schleswig-Holstein vor.

„2015 war ein gutes Jahr für die schleswig-holsteinische Wirtschaft. Die Förderinstitute konnten mit ihrer Arbeit wichtige Impulse für Wirtschaftswachstum und Beschäftigung geben“, fasste Wirtschaftsminister Meyer zusammen. Investitionsbank, Bürgschaftsbank und Mittelständische Beteiligungsgesellschaft hätten mit dem Einsatz von Krediten, Bürgschaften und Beteiligungskapital erfolgreich dazu beigetragen, die Kredit- und Eigenkapitalversorgung des Mittelstandes auf breiter Basis sicher zu stellen. Meyer hob hervor, dass durch die Risiko senkende Wirkung der öffentlichen Förderangebote viele Unternehmensfinanzierungen erst möglich geworden seien. „Kleine Existenzgründungen und Unternehmen fallen oftmals durch das Raster der Banken, weil der Bearbeitungsaufwand für die Kreditinstitute zu hoch und der Ertrag zu gering ist.“ Gerade die Kapitalversorgung von innovativen Existenzgründungen und Hochschulausgründungen sei über Banken besonders schwierig.

Die Förderinstitute des Landes würden Existenzgründungen und Unternehmensnachfolgen künftig noch stärker unterstützen als bisher. Dazu böten die Investitionsbank Schleswig-Holstein und die Bürgschaftsbank Schleswig-Holstein ab dem 1. März 2016 ein neues Förderprodukt für Investitionen zwischen 25.000 und 500.000 Euro an, die durch einen Hausbank-Kredit finanziert werden. Das neue Produkt „Gründung und Nachfolge in Schleswig-Holstein“ kombiniere eine zinsgünstige Refinanzierung durch die Investitionsbank mit einer 80-prozentigen Ausfallbürgschaft der Bürgschaftsbank.

„Durch den hohen Bürgschaftsanteil von 80 Prozent wird das Risiko speziell von Gründungs- und Nachfolgefinanzierungen deutlich reduziert", erklärte der Vorstandsvorsitzende der Investitionsbank, Erk Westermann-Lammers. Durch diese Kombination sei es für Banken und Sparkassen künftig leichter, für Existenzgründungen und Unternehmensnachfolgen Kredite zu vergeben.

Gefördert würden kleine und mittlere Unternehmen sowie freiberuflich und sonstige im Dienstleistungsbereich Tätige. Der Endkunde dürfe nicht länger als fünf Jahre am Markt sein, auch eine Unternehmensnachfolge dürfe nicht länger zurückliegen. Die Laufzeit des Kredits könne  bis zu 20 Jahre betragen. Gefördert würden sowohl Investitions- als auch Betriebsmittel.

Der Blick auf die Förderergebnisse liefere nach Aussage von Gerd-Rüdiger Steffen, Mitglied der Geschäftsführung von MBG und Bürgschaftsbank, einen klaren Schwerpunkt: Mit ihren Finanzierungszusagen hätten die drei Förderinstitute 2015 zur Schaffung von rund 3.000 neuen Arbeitsplätzen beigetragen. Das entspreche einem Plus von 35 Prozent gegenüber 2014. Gefördert worden seien insbesondere kleine und junge Unternehmen. Die Förderung sei somit kleinteiliger geworden, die Zahl der geförderten Unternehmen sei um 7,8 Prozent auf 879 gestiegen. Das korrespondiere laut Steffen mit den Ergebnissen einer aktuellen KfW-Studie, die Finanzierungsprobleme in einem ansonsten gut funktionierenden Kreditmarkt primär bei kleinen und jungen Unternehmen dokumentiere.

„In einem anspruchsvollen Marktumfeld, das durch historisch niedrige Zinsen, eine große Eigenfinanzierungskraft der Unternehmen und geringe Kredithürden gekennzeichnet war, haben es die Förderinstitute Schleswig-Holsteins auch 2015 geschafft, wichtige Akzente für mehr wirtschaftliche Dynamik, für einen erfolgreichen Strukturwandel und mehr Arbeitsplätze zu setzen,“ sagte Steffen stellvertretend auch für seine Kollegen Erk Westermann- Lammers und Hans-Peter Petersen.

Quelle: Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie Schleswig-Holstein

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.