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08.08.2014

EU-Wirtschaftssanktionen gegen Russland: Sachsen ist vorbereitet

News der Bürgschaftsbank Sachsen GmbH

Laut sächsischem Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr können von Russland-Sanktionen betroffene Unternehmen des Freistaats Unterstützung durch die Bürgschaftsbank Sachsen bekommen.

Angesichts der von der EU ausgesprochenen Wirtschaftssanktionen gegen Russland habe der Freistaat bereits Vorsorge getroffen, falls sächsische Unternehmen direkt betroffen sind. „Der Freistaat Sachsen ist vorbereitet und könnte sächsische Unternehmen wirksam und schnell unterstützen. Bereits jetzt stehen die bewährten Instrumente wie beispielsweise das Bürgschaftsprogramm oder das Beratungszentrum Konsolidierung zur Verfügung und können kurzfristig aufgerufen bzw. in Anspruch genommen werden“, erklärte Staatsminister Sven Morlok (FDP). „Durch direkte Gespräche des SMWA auf Leitungsebene wurden auch die Sächsische Aufbaubank und die Bürgschaftsbank dahingehend sensibilisiert, gegebenenfalls schnell und lösungsorientiert zu handeln. Für mögliche Arbeitsausfälle aufgrund von Engpässen bei der Zulieferung bzw. wegfallender Aufträge russischer Geschäftskunden kann ein Anspruch auf Kurzarbeitergeld bestehen. Aktuell kann Kurzarbeitergeld für längstens 12 Monate gewährt werden. Die Staatsregierung beobachtet die Entwicklung sehr genau, gegebenenfalls ist der Bund aufgefordert, entsprechende weitergehende Maßnahmen zu treffen.“

Konkrete Auswirkungen der Sanktionen auf sächsische Unternehmen könnten beispielsweise der Wegfall oder die Stornierung von Aufträgen sein, die die Auslastung bzw. die Liquidität der Betriebe einschränken würden. Ähnlich würden sich beispielsweise Ausfuhrbeschränkungen auswirken, wenn bereits fertiggestellte Produkte nicht ausgeliefert werden könnten.

Quelle: Bürgschaftsbank Sachsen

Die vollständige Pressemeldung finden Sie hier.