News

News

26.08.2013

Gründer mit Bürgschaft haben deutlich geringere Ausfallquote

News der Bürgschaftsbank Hessen GmbH

Laut dem KfW-Gründungsmonitor von Mai 2013 musste zwischen 2005 und 2012 beinahe jeder dritte Gründer (31 Prozent) aufgeben. Gründer, deren Vorhaben von einer Bürgschaft oder Garantie der Bürgschaftsbank Hessen begleitet wurden, seien dagegen ungleich erfolgreicher. Innerhalb der ersten drei Jahre nach Gründung liege die Ausfallquote bei knapp sechs Prozent.

„Unsere strenge Prüfung der Vorhaben hilft den Existenzgründern“, sagte Michael Schwarz, Geschäftsführer der Bürgschaftsbank Hessen, „denn so zwingen wir die Gründer, realistisch zu planen. Mit anderen Worten: Wer es schafft, von uns gefördert zu werden, hat eine sehr hohe Erfolgswahrscheinlichkeit“.

Wie der KfW-Gründungsmonitor zeige, sei 2012 die Zahl der Existenzgründer im Vollerwerb deutschlandweit auf 315.000 zurückgegangen (2011: 381.000, 2010: 401.000). Knapp 16 Prozent der Gründer hätten zum Start mehr als 50.000 Euro benötigt. Rund 80 Prozent hätten so viel eigenes Kapital, dass sie keine Fremdmittel benötigten.

Die Zahl der begleiteten Existenzgründungen steige bei der Bürgschaftsbank Hessen von Jahr zu Jahr: 2012 habe die Bürgschaftsbank insgesamt 145 Gründungsvorhaben mit einem durchschnittlichen Kreditvolumen von rund 240.000 Euro besichert. Die Quote derer, bei denen die Banken diese Bürgschaften später tatsächlich in Anspruch nehmen mussten, weil der Geschäftsverlauf der Unternehmen dann doch signifikant schlechter war als geplant, bewege sich pro Jahr um die zwei Prozent.

„Unsere Bürgschaften und Garantien kommen für die Unternehmen einem Gütesiegel gleich“, so Michael Schwarz. Die Bürgschaftsbank verlange vom Gründer einen Businessplan, der nicht nur eine Wirtschaftlichkeitsbetrachtung über drei Planjahre enthalte, sondern auch belegen soll, wie die Zahlen überhaupt erreicht werden könnten. Der Gründer setze sich also sehr intensiv mit seinem zukünftigen Unternehmen auseinander und schaffe so realistischere Grundlagen. Die Bürgschaftsbank prüfe dabei auch die Qualifikation, den Erfahrungshorizont und das berufliche wie familiäre Umfeld des Gründers. Dabei könne, wenn die Annahmen nicht realisierbar erscheinen, im ersten Durchlauf auch schon einmal eine Ablehnung herauskommen.

Quelle: Bürgschaftsbank Hessen

Die vollständige Pressemitteilung finden Sie hier.