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06.12.2017

KfW-ifo-Mittelstandsbarometer - Stimmung in Mittelstand steigt und steigt

News der KfW Bankengruppe

Das KfW-ifo-Mittelstandsbarometer zeigt: Das Geschäftsklima der kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland setzt seine Rekordjagd fort. Im November verschieben die Mittelständler die Messlatte für das Allzeithoch bereits das sechste Mal in diesem Jahr nach oben.

Der zentrale Indikator des KfW-ifo-Mittelstandsbarometers steige um 0,7 Zähler auf jetzt 31,4 Saldenpunkte. Ausschlaggebend hierfür sei diesmal eine Verbesserung der Geschäftslage. Die Geschäftserwartungen für die kommenden sechs Monate blieben stabil auf hohem Niveau.

Auch die Großunternehmen würden ihren bisherigen Spitzenwert aus dem Vormonat nochmals um +1,2 Zähler übertreffen auf aktuell 31,3 Saldenpunkte. Sie meldeten einen deutlichen Zuwachs der Geschäftserwartungen bei einer unwesentlich veränderten Lage.

Die Stimmung sei in allen Branchen sowohl bei den Mittelständlern als auch bei den Großunternehmen weiterhin auf einem historisch guten Niveau. Branchen-Spitzenreiter bleibe die Bauwirtschaft trotz eines deutlichen Rücksetzers im November in beiden Größenklassen. Die Industrieunternehmen setzten ihren Aufwärtstrend fort und näherten sich allmählich der Baubranche an.

Auch beim Thema Beschäftigung blieben die deutschen Unternehmen auf Expansionskurs: Die Beschäftigungserwartungen der mittelständischen Unternehmen lägen im November über dem Rekordwert vom Vormonat. Bei den Großunternehmen verharre der Beschäftigungsindikator auf fast unverändert hohem Niveau.

„Alles in allem unterstreichen die neuerlichen Rekordwerte des KfW-ifo-Mittelstandsbarometers die hervorragende konjunkturelle Lage in Deutschland“, sagte Dr. Jörg Zeuner, Chefvolkswirt der KfW Bankengruppe. „Die robuste Binnennachfrage und das anziehende Tempo der Weltwirtschaft lassen die Unternehmen mit großer Zuversicht ins neue Jahr blicken. Aus meiner Sicht zu Recht – wir erwarten für 2018 ein Wirtschaftswachstum von 2,5 % nach 2,3 % im laufenden Jahr.“ Die schwierige Regierungsbildung nach dem Scheitern der Jamaika-Sondierungen hierzulande dürfe sich kurzfristig kaum auf die Konjunktur auswirken. „Für den langfristigen wirtschaftlichen Erfolg stehen jedoch Weichenstellungen an, für die Deutschland eine handlungsfähige Regierung benötigt. So gilt es beispielsweise die vom französischen Präsidenten Emmanuel Macron angestoßenen Reformen der EU mitzugestalten, solange das Zeitfenster noch offensteht", so Zeuner.

Quelle: KfW Bankengruppe

Das KfW-ifo-Mittelstandsbarometer November 2017 finden Sie hier.