News

News

10.03.2016

Nachfrage nach Finanzierungshilfen in Sachsen-Anhalt wieder angestiegen

News der Bürgschaftsbank Sachsen GmbH und der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft Sachsen mbH

Die Nachfrage nach den Finanzierunghilfen von Bürgschaftsbank und Mittelständischer Beteiligungsgesellschaft Sachsen-Anhalt hat im vergangenen Jahr wieder angezogen.

Mit ihren Ausfallbürgschaften und Garantien hätten die Förderinstitute Kredite und Beteiligungen im Gesamtumfang von rund 46,3 Mio. Euro ermöglicht. Damit hätten mittelständische Unternehmen und Gründer im Vorjahr mehr als 72,8 Mio. Euro investieren können. Das habe in den geförderten Unternehmen 4.234 neue oder bestehende Arbeitsplätze gesichert.

Die MBG habe bis zum Jahresende 76 neue Beteiligungen mit zusammen rund 6,1 Mio. Euro Beteiligungskapital übernommen. „Angesichts der verhaltenen Investitionsneigung einerseits und des vereinfachten Kreditzugangs andererseits ist das ein ordentliches Ergebnis“, bewertete Wolf-Dieter Schwab die Entwicklung. Außerdem hätten viele Unternehmen kleinere Vorhaben aus eigenen Mitteln finanziert.

Neben elf Engagements im eigenen klassischen Beteiligungsgeschäft (2014: sechs) habe die MBG auch 65 Verträge mit insgesamt rund 2,8 Mio. Euro Beteiligungskapital aus dem speziell auf Gründer und kleine Unternehmen zugeschnittenen Mikromezzaninfonds-Deutschland abgeschlossen. Bei der Höhe der Auszahlungen aus diesem Fonds stehe Sachsen-Anhalt an vierter Stelle aller Bundesländer. Die Bundesregierung hatte den Mikromezzaninfonds aufgrund der deutschlandweit anhaltend großen Nachfrage für 2016 neu aufgelegt und nochmals mit 85 Mio. Euro ausgestattet.

Bei der Bürgschaftsbank seien im Jahr 2015 acht Prozent mehr Anträge gestellt worden als im Jahr zuvor. Sicherheiten für Finanzierungen hätten vor allem Einzelhandel, Gastronomie, mittelständische Industrieunternehmen und der Dienstleistungssektor stärker nachgefragt. Im Handwerk sei dagegen der in den Vorjahren gestiegene Bedarf an Bürgschaften wieder zurückgegangen.

Bis zum Jahresende habe die Bürgschaftsbank 191 Bürgschaften und Garantien für Kredite bzw. Beteiligungen über zusammen rund 46,3 Mio. Euro übernommen gegenüber vorjährigen 165 genehmigten Anträgen mit rd. 44,3 Mio. Euro Kredit- und Beteiligungsvolumen. Die Anzahl neuer Verträge sei mit fast 16 Prozent stärker als das ermöglichte Kredit- bzw. Beteiligungsvolumen (+5 Prozent) gestiegen, weil die Unternehmen im Durchschnitt niedrigere Kreditbeträge aufgenommen hätten und dafür folglich auch eine geringere Bürgschaft benötigt wurde.

Fast jeder zweite Antrag im klassischen Bürgschaftsgeschäft werde inzwischen elektronisch beantragt. Dazu trage auch die Anfang 2015 gestartete Expressbürgschaft BB EXPRESS bei, die ausschließlich elektronisch beantragt werde. Das verkürze die Bearbeitungszeit auf drei Bankarbeitstage. BB EXPRESS sei deshalb vor allem bei Unternehmen mit kurzfristigem Kreditbedarf willkommen. „Unkompliziert, standardisiert und schnell – das ist eine zeitgemäße Anforderung im Zeitalter der Digitalisierung, die wir umsetzen“, erläuterte Geschäftsführer Heiko Paelecke. „Wir nutzen die digitalen Möglichkeiten im wachsenden Maße sowohl für unsere internen Arbeitsabläufe als auch für die Zusammenarbeit mit unseren Finanzierungspartnern bei Sparkassen und Banken.“

Quelle: Bürgschaftsbank Sachsen-Anhalt, Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Sachsen-Anhalt

Die vollständige Meldung finden Sie hier.