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01.07.2016

Neuer Geschäftsführer bei der Bürgschaftsbank Hessen

News der Bürgschaftsbank Hessen GmbH

Norbert Kadau verabschiedet sich aus der Geschäftsführung der Bürgschaftsbank Hessen in den Ruhestand. Nachfolger Sven Volkert bringt neben langjähriger Erfahrung in Mitarbeiterführung und Vertrieb einer Bank neue Ziele mit, die er gemeinsam mit Michael Schwarz, ebenfalls Geschäftsführer, umsetzen möchte.

„Rund 25 Jahre hat Herr Kadau als Mann der ersten Stunde seit Gründung der BBH dazu beigetragen, Existenzgründer und junge Unternehmen im Land zu fördern. Seither hat er viele organisatorische Veränderungen innerhalb der Bürgschaftsbank Hessen gemeistert und sie auch in wirtschaftlich schwierigeren Zeiten kompetent, verlässlich und mit hohem persönlichen Einsatz geleitet“, erklärte Finanzminister Dr. Thomas Schäfer.

Klaus Repp, Präsident der Handwerkskammer Wiesbaden, habe sich im Namen der Kammer und allen Handwerkern bei Norbert Kadau bedankt und den Geschäftsführer i.R. mit einer Auszeichnung überrascht: Für seine „besonderen Verdienste um das Handwerk“ habe er Norbert Kadau die Ehrenmedaille der Handwerkskammer Wiesbaden verliehen. „Wir haben Sie immer geschätzt als eine Persönlichkeit, die sich um unsere Belange gekümmert hat, die sich ganz speziell immer wieder für junge Handwerker, ihre Ideen und ihre Chancen interessiert und engagiert hat“ bekundete Repp in seiner achtungsvollen Ansprache.

„Norbert Kadau war 25 Jahre ein Element der Stabilität. Er und Herr Schwarz haben sich hervorragend ergänzt. Die Zusammenarbeit verlief störungsfrei, geradezu harmonisch, hat die Bürgschaftsbank in ein sicheres Fahrwasser gebracht, klar nach vorne orientiert und dem Aufsichtsrat das sichere Gefühl gegeben, ein ordentliches, stabiles Institut überwachen zu dürfen“, resümierte der Vorsitzende des Aufsichtsrats Volker Fasbender, der Kadau anerkennend als „Mr. Bürgschaftsbank“ bezeichnete.

Norbert Kadau (66) verabschiede sich nach etwas mehr als 25 Jahren aus der Geschäftsführung der Bürgschaftsbank Hessen in den Ruhestand. Seit der Fusion der Vorgängerinstitute zur Bürgschaftsbank Hessen GmbH 1991 habe Kadau das Förderinstitut, zuletzt gemeinsam mit Michael Schwarz, durch einfachere und schwerere Zeiten geführt. „Die größte Herausforderung in dieser Zeit war mit Sicherheit die Finanz- und Wirtschaftskrise im Herbst 2008 mit ihren spürbaren Konsequenzen auch in der hessischen Wirtschaft“ erinnerte sich Kadau. Die Zahlen belegten die Leistung, die die Bürgschaftsbank auch unter seiner Führung in den Folgejahren erbrachte: Seien 2008 gerade 270 Bürgschaftsanträge gestellt worden, sei die Nachfrage (2009: 496 Anträge, 2010: 526 Anträge) in den folgenden Jahren sprunghaft angestiegen – ebenso die Zahl der Bewilligungen (2008: 186, 2009: 274, 2010: 302). „Zu diesem Zeitpunkt war es besonders wichtig, die Wirtschaft Hessens möglichst sinnvoll und nachhaltig abzusichern. Mit 63 Millionen Euro hat das bewilligte Bürgschafts- und Garantievolumen im Jahr 2010 einen Höchststand erreicht, den es davor und danach nicht mehr gegeben hat. Die positive Entwicklung der hessischen Wirtschaft und der Bürgschaftsbank Hessen haben gezeigt, dass wir hier gute Entscheidungen getroffen haben und vielen Unternehmen in Hessen helfen konnten“, resümierte Kadau. Sein Fazit: „Wenn es die Bürgschaftsbank Hessen nicht schon gäbe, müsste man sie erfinden!“

Sein Nachfolger Sven Volkert (50) komme aus dem Rheinland nach Wiesbaden: Zuletzt habe der Vertriebsexperte bei der Kreissparkasse Köln die Zusammenführung zweier ehemals eigenständiger Regionaldirektionen und die Leitung der Direktion Sieg verantwortet. Innerhalb der Geschäftsführung der Bürgschaftsbank Hessen verantworte Volkert denn auch schwerpunktmäßig die Bereiche Neugeschäft und Vertrieb sowie den Kontakt zu Hausbanken, Kammern, Verbänden und der Öffentlichkeit. „Ich sehe meine Aufgabe hier vor allem darin, das bewährte und stabile Geschäftsmodell der Bürgschaftsbank an neue Gegebenheiten – beispielsweise sehr niedrige Zinsniveaus, viele anstehende Unternehmensnachfolgen, die Digitalisierung – anzupassen und damit auch zukünftig als starken Partner für Unternehmen und Banken in Hessen zu positionieren“, fasste Volkert seine Pläne für die Bürgschaftsbank Hessen zusammen. Seine langjährige Erfahrung im Hausbankgeschäft komme ihm bei der Aufgabe zu Gute, den Hausbanken zu vermitteln, dass eine stärkere Einbindung der Bürgschaftsbank nicht nur im Einzelfall als Risikopartner, sondern auch im Rahmen einer strategischen Partnerschaft sinnvoll sei. „Der besondere Reiz in dieser Position ist die Leitung einer Bank als klassische Managementaufgabe mit deutlich erhöhtem Fokus auf die Wirtschaftsförderung. Einfach gesprochen geht es hier um den Spagat, möglichst vielen Gründern und Unternehmern zu helfen und zeitgleich verantwortungsvoll die Bank zu führen, ohne zu viele Risiken einzugehen.“, so Volkert.

Quelle: Bürgschaftsbank Hessen

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