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03.02.2014

Finanzierungshilfe durch Bürgschaftsbanken bei Gründern stark gefragt

Die deutsche Wirtschaft ist 2013 wieder gewachsen. Dazu haben auch die Bürgschaftsbanken beigetragen, die im letzten Jahr fast 6.800 Gründerinnen und Gründer sowie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) mit Bürgschaften und Garantien über knapp 1,2 Milliarden Euro bei ihrer Finanzierung unterstützt haben.

Das ist ein Plus von 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. So konnten die Unternehmen Kredite und Beteiligungen über rund 1,7 Milliarden Euro (+4,1 %) aufnehmen.

Die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie und Beauftragte für den Mittelstand, Iris Gleicke, betont: „Wir wollen den Mittelstand fördern und Finanzierungshemmnisse abbauen. Ein wichtiger Partner für Unternehmen und Politik sind dabei die Bürgschaftsbanken. Sie bieten Gründern und KMU mit Bürgschaften, Know-how und ihren regionalen Netzwerken Hilfe zur Selbsthilfe. Die Bürgschaftsbanken leisten damit einen wichtigen Beitrag für eine erfolgreiche Mittelstandsfinanzierung. Das gilt auch und ganz besonders für Ostdeutschland, wo die Eigenkapitaldecke oft noch sehr dünn ist.“

Zum Anstieg des verbürgten Kredit- und Beteiligungsvolumens für Gründer um 15 Prozent auf 567 Millionen Euro (2012: 495 Mio. €) sagt der VDB-Vorsitzende Dr. Stefan Papirow: „Die Entwicklung der Bürgschaftsbanken ist stabil. Die Finanzierungssituation für KMU war 2013 zwar so gut wie lange nicht mehr. Aber es gibt bestimmte Segmente, in denen Unternehmen ohne zusätzliche Sicherheiten keine Finanzierung bekommen. Dazu gehört der Gründungsbereich. Wir haben 2013 insgesamt mehr Existenzgründungen mit wesentlich höheren Bürgschaften und Garantien gefördert als im Vorjahr, obwohl bundesweit weniger gegründet wurde.“

Nach besonders vielen Anfragen im 4. Quartal 2013 erwarten die Bürgschaftsbanken auch 2014 starke Nachfrage. Abzuwarten bleibt, wie sich die Finanzierungsmöglichkeiten der kleinen und mittelgroßen Unternehmen in Deutschland entwickeln.

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