Glossar

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Im Glossar finden Sie Begriffserklärungen zum Thema Bürgschaften, Garantien und Beteiligungsfinanzierungen.

Teilweise wurden die Erläuterungen von der Bürgschaftsbank Baden-Württemberg GmbH sowie vom BVK Bundesverband deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften e.V. übernommen 

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C

Capital Gain

Veräußerungsgewinn aus dem Verkauf von Unternehmensanteilen

Carried Interest

Gewinnbeteiligung der Managementgesellschaft und deren Manager am Erfolg der verwalteten Fonds; z. B. 20 % für Managementgesellschaft und 80 % für Investoren; meist wird eine HURDLE RATE eingebaut

Case Szenarios

Im Zusammenhang mit der Prüfung einer potentiellen Beteiligung werden verschiedene Fallstudien durchgeführt: Ein "pessimistic/worst case szenario" steht für eine negative Entwicklung, ein "optimistic/best case szenario" für die günstigste Entwicklung und ein "most likely szenario" für eine am wahrscheinlichsten gehaltene Entwicklung.

Cashflow

Kennzahl in der Bilanzanalyse und Kreditwürdigkeitsprüfung. Der Cashflow entspricht dem Zahlungsmittelüberschuss bzw. -fehlbetrag einer Periode. Er gilt als Indikator für die Innenfinanzierungskraft (Schaffung von Eigenkapital aus der Unternehmung heraus).

Cashflow = Betriebsergebnis + Abschreibungen

Cashflow deal

Traditionelle Form eines MBO, die weitgehend auf der Basis der erwirtschafteten flüssigen Mittel eines Unternehmens finanziert wird; Schlüsselgröße ist der Cashflow, aus dem die Rückführung des aufgenommenen Fremdkapitals und der Zinslast für die Finanzierung eines Buy outs getragen werden muss.

Closing

Teilweiser oder völliger Abschluß einer Transaktion oder eines Fonds.

Co-Venturing Syndication

Beteiligung an einem Unternehmen durch mehrere Investoren, von denen einer als LEAD-INVESTOR auftritt.

Commitment

Verpflichtung zur Einzahlung des vereinbarten Betrages in einen Fonds durch einen Investor.

Convertible Dept

Anleihen oder Schuldverschreibungen eines Unternehmens, die in Aktien bzw. Anteile umgewandelt werden können.

Cookies (engl. Kekse)

Cookies sind ein grundsätzlicher Mechanismus, der es einem Web-Server erlaubt, Daten auf der Festplatte des Anwenders zu speichern und - bei einem erneuten Aufruf der Seite - wieder auszulesen.

Dies geschieht jedoch in kontrollierter Form. Cookies können keine unkontrollierten Datenmengen auf den Anwenderrechner schreiben, sondern nur eine begrenzte Anzahl von Zeilen.

Zur Sicherheit werden die Informationen eines Cookies nur an den Web-Server zurückgegeben, der das Cookie ursprünglich angelegt hat. Diese Informationen kann man sich als elektronische Krümel vorstellen, die ein Cookie (Keks) hinterlässt.

Ein "Ausspionieren" der Anwenderfestplatte ist dabei ebenso wenig möglich wie das Platzieren von ausführbarem Code, also etwa Viren. Anhand von Cookies kann eine WWW-Seite dynamisch auf gespeicherte Daten reagieren.

Shopsysteme könnten den Warenkorb, gebührenpflichtige Seiten die Anzahl der Besuche speichern. Personalisierte Seiten erkennen den Nutzer wieder, Inhalt und Optik werden an die beim letzten Besuch des Nutzers gewählten Einstellungen bzw. an dessen "Verhalten" angepasst. Cookies haben üblicherweise ein "Verfallsdatum", nach dem sie gelöscht werden. Mit dieser Technik könnte allerdings auch ein Profil über Surfgewohnheiten des Anwenders erstellt werden. Diese Nutzung entspricht allerdings nicht mehr der ursprünglichen Intention von Cookies.

Corporate Venture Capital

Beteiligungsfinanzierung durch Industrieunternehmen bzw deren eigene Beteiligungsgesellschaft, die neben hohen Renditen strategisches Konzerninteresse verfolgen.

COSME

EU-Programm zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von KMU für die Jahre 2014-2020 (Programme for the Competitiveness of Enterprises and Small and Medium-sized Enterprises). Mit dem Programm sollen der Zugang zu Finanzmitteln, der Marktzugang innerhalb und außerhalb der Union, Neugründungen und Unternehmensexpansionen sowie Rahmenbedingungen verbessert werden. COSME schließt an das CIP-Rahmenprogramm an. 

CRR

EU-Verordnung über Aufsichtsanforderungen an Kreditinstitute und Wertpapierfirmen (Capital Requirements Regulation). Diese Verordnung gilt seit Anfang 2014. Sie ist Teil von Basel III und enthält neue Regeln zur Ermittlung der angemessenen Kapitalausstattung sowie Offenlegungspflichten für Institute und Großkreditregeln.