
Förderbeispiele
Boost Juice Bar Frankfurt/Main
The Boost goes on
Sie sind lecker, gesund, frisch zubereitet und nicht teuer. Smoothies sind Säfte aus Fruchtmischungen, angereichert mit fett-armem Joghurt, zubereitet ohne Zusatzstoffe.
Nun ist der australische Smoothie-Franchiser Boost Juice Bars auf dem deutschen Markt angekommen. Masterlizenznehmer ist Florian Gorzny, der 2009 mit Unterstützung der Bürgschaftsbank Hessen an den Start ging
Seit August 2009 werden Smoothies nun auch in Deutschland vor den Augen der Kunden zubereitet – in der ersten deutschen Boost Juice Bar am Darmstädter Luisenplatz. Bislang waren sie nur in Flaschen abgefüllt und Joghurt-frei im Supermarkt zu bekommen. Die Bar gehört zum australischen Franchisegeber gleichen Namens. Florian Gorzny ist Inhaber der sogenannten Masterlizenz für Deutschland und betreibt die Darmstädter Bar.Gorzny plant in Hessen in den folgenden Jahren die Eröffnung mehrerer Geschäfte. Einige will er selbst betreiben, andere wird er an Subfranchise-Unternehmer vergeben
Dasselbe gilt für die Bars in Nordrhein-Westfalen. Die erste wurde im Oktober 2009 in Essen eröffnet. Ursprünglich sollte Gorznys Boost-Premiere in Frankfurt stattfinden, doch ließ sich dort noch kein geeignetes Ladenlokal finden. Ausschließlich Läden in erstklassigen Lagen wie Einkaufszentren, Bahnhöfen, Flughäfen oder Haupteinkaufsstraßen sollen Standort einer Boost Juice Bar sein mit mindestens 15 Quadratmetern Fläche. Für die Umsetzung seiner Ideen benötigte Gorzny ein Darlehen. Seine Hausbank forderte eine bankübliche Absicherung des Darlehens und riet ihm, sich an die Bürgschaftsbank zu wenden. Nach Prüfung aller Fakten stand in Wiesbaden fest: hier liegt ein gutes Produkt in guten Händen. Denn die Nachfrage nach gesunden Nahrungsmitteln wächst. In den USA sind Smoothies ein Milliarden-Dollar-Markt, bei dem mehr als 90 Prozent des Umsatzes auf Smoothie-Stores entfallen. Das Boost-Konzept ist auf dem deutschen Markt fast konkurrenzlos. Die Aussichten erscheinen viel versprechend. Gorzny konnte eine beachtliche Summe Eigenkapital und Erfahrungen als Geschäftsmann und Franchisenehmer in die Waagschale werfen, dazu ein BWL-Studium. In und um Frankfurt betreibt er erfolgreich drei Restaurants einer weltweit operierenden Schnell-Restaurant-Kette.
Alle Voraussetzungen für die Vergabe einer Bürgschaft waren erfüllt. „Das ging unkompliziert und schnell“ resümiert Gorzny rückblickend. Seit Juli 2009 profitieren Franchisenehmer- und -geber zudem von einer Kooperation zwischen dem VDB und dem Deutschen Franchise-Verband (DFV), die Finanzierungsbedingungen für Franchising durch angepasste Lösungen weiter verbessert. Als Masterlizenz-Nehmer kann Gorzny auch die Rolle des Franchise-Gebers übernehmen. Von Boost erhält der 29-Jährige Unterstützung und Beratung in kaufmännischen und organisatorischen Fragen, bei der Werbung, der Einrichtung der Läden und der Schulung der Mitarbeiter. Ein leitender Angestellter und drei bis vier Aushilfen je Geschäft werden es sein. Die Inspiration kam Gorzny auf einer Australienreise. „Überall sah ich Menschen mit grünen Bechern herum-laufen, suchte, probierte und lief von da an selbst ständig mit einem Boost-Becher durch die Gegend.“ Die Australierin Janine Allis hat im Jahr 2000 die erste Boost-Bar in Adelaide gegründet. Inzwischen ist die Anzahl der Standorte auf über 250 gestiegen, verteilt auf Australien, den Nahen Osten, Asien, Europa und Südamerika. Boost bietet in erster Linie Smoothies an. Daneben gibt es frisch zubereitete Fruchtsäfte in frei wählbaren Kombinationen, Fruchtmüsliriegel, Joghurt mit Früchten, Muffins und auf Bestellung zubereitete Wraps auf der Speisekarte – alles ausschließlich zum Mitnehmen.
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