Förderbeispiele

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Chemnitzer Kurz- und Modewaren GmbH, Chemnitz

Importeur und Großhändler von Kurzwaren und Heimtextilien

Chemnitzer Kurz- und Modewaren

Die Chemnitzer Kurz- und Modewaren GmbH (CKM) wurde 1990 gegründet und hat 25 Jahre Erfahrung als Nonfood-Discounter. 2016 übernahm Christoph Montag das Unternehmen. Die Bürgschaftsbank Sachsen unterstützte seine Existenzgründung.

Vom Kurzwarenhändler zum Importeur und Großhändler
Schnell stellte das Unternehmen Mitte der 1990er Jahre sein Geschäftsmodell auf den beginnenden Wandel in der Handelslandschaft ein. Damals entwickelten sich Food-Discountmärkte zu Anbietern von Nonfood-Artikeln und Waren des täglichen Bedarfs. Auch Haushalts- und sogenannte 1€-Nonfood-Märkte kamen auf den Markt. Das letzte eigene Einzelhandelsgeschäft der CKM in Chemnitz-Grüna wurde Anfang 2015 geschlossen.

Auch auf den plötzlichen wirtschaftlichen Aufschwung des Vertriebs von Waren und Dienstleistungen über das Internet hat der Betrieb reagiert. Bereits vor mehr als zehn Jahren richtete er zwei Onlineshops ein: einen für den Fachhandel, den anderen für private Endkunden, mit derzeit über 6.000 Artikeln.

Übernahme durch einen Mitarbeiter
Aus Altersgründen entschieden die Altgesellschafter, Michaela Dörrer und Wolfang Meißner, sich aus dem Unternehmen zurück zu ziehen und suchten einen geeigneten Nachfolger. Da eine Nachfolge innerhalb der Familie nicht darstellbar war, forcierten sie eine betriebsinterne Nachfolgelösung. Ihr Ziel war es sicherzustellen, dass das Unternehmen im Sinne der bisherigen Unternehmensstrategie weitergeführt wird.

In einem Auswahlverfahren wählten Michaela Dörrer und Wolfgang Meißner Christoph Montag aus. Er hatte schon im Februar 2013 im Unternehmen angefangen und war als potenzieller Nachfolger in sämtliche Unternehmensprozesse eingeführt worden. In dieser Zeit konnte er bereits neue Großkunden generieren und das Bestandskundengeschäft deutlich ausbauen.

Im Dezember 2016 übernahm er dann endgültig die Geschäftsführung bei den Chemnitzer Kurz- und Modewaren. Rückblickend sagt er: „In der Phase der Unternehmensnachfolge sollte unbedingt so viel externe Hilfe wie möglich in Anspruch genommen werden, denn jeder Fehler in dieser Phase kommt einen später teuer zu stehen. Es gibt sehr viel Unterstützung und Förderprogramme, wie durch die Bürgschaftsbanken.“

Die Alteigentümer und der Nachfolger überzeugten die Bürgschaftsbank. „Dies ist ein gutes Beispiel für eine strategisch geplante und gut gemachte Nachfolgeregelung. Der Übergeber hat sein Unternehmen auf die Übergabe vorbereitet und dem Übergeber die Chance gegeben, das Unternehmen gut kennenzulernen. Wir haben gerne bei der Strukturierung der Finanzierung durch Einbindung öffentlicher Finanzierungshilfen unterstützt“, so Geschäftsführer Markus H. Michalow.

www.ckm-kurzwaren.de


Bürgschaftsbank Sachsen GmbH
Markus H. Michalow
Anton-Graff-Straße 20
01309 Dresden

www.bbs-sachsen.de