Förderbeispiele

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Elbenwald GmbH, Cottbus

Frodo, Batman, Harry Potter

Brandenburg

Mit einem "Herr der Ringe"-Webshop für Fanartikel wollten die Studenten eigentlich nur Erfahrungen im Programmieren sammeln. Heute ist Elbenwald.de ein führender Internetversandhandel für Fantasy-Lifestyle-Produkte, schon früh begleitet von der Bürgschaftsbank Brandenburg.

Die „Herr der Ringe“-Saga ist eine Fantasy-Geschichte aus dem Land Mittelerde. Die Elbenwald-Erfolgsgeschichte von Alexander Lapeta, Jens Geppert und Dirk Wiedenhaupt aus Cottbus ist zwar nicht weniger fantastisch, aber vollkommen real. Elf Oscars erhielt der dritte Teil des Abenteuer-Epos’ aus dem Elbenland, das sich Millionen Besucher in den Kinos angesehen haben. Der wirkliche Elbenwald liegt im Südosten Brandenburgs, in Cottbus, und ist eine eingetragene GmbH.

Über vier Millionen Euro Umsatz hat das Unternehmen im Jahr 2011 erwirtschaftet. Keiner der drei Gründer hatte wohl eine Ahnung welche Folgen die zeitliche Koinzidenz der Verfilmung der Tolkien-Klassiker und der Webshop-Idee mit sich bringen würde. Ein Fan der Bücher war Lapeta seit eine Freundin ihn darauf aufmerksam gemacht hatte. Immer wieder hatte er sie gelesen. Als seine Kommilitonen ihn fragten, ob er eine Idee für einen Webshop habe, fielen ihm als erstes die Hobbits ein.

Aber schon lange handelt das Unternehmen nicht mehr nur mit Merchandise-Produkten der Hobbit-Trilogie. Harry Potter, Batman, das Mittelalter und zunehmend auch Games-Hits wie „World of Warcraft“ sind Themen im Fanshop. Mehr als 10.000 Artikel gibt es auf den Elbenwald-Seiten und inzwischen auch in Ladengeschäften in Berlin, Hamburg und Dresden. Mit zehn Paketen pro Tag hatte im Jahr 2000 alles begonnen. Die gingen größtenteils in den Westen der Republik, denn im Osten war die Geschichte um Frodo und seine Gefährten wenig bekannt. Die Bücher durften hier nicht erscheinen. Der Webshop war eine Eigenentwicklung, das ganze Unterfangen mit studentischen Mitteln eigenfinanziert. Schon ein Jahr später gab es mehr als 300 Artikel und acht feste Mitarbeiter. 2003 – im Jahr des letzten Teils der Saga – durchschlug der Umsatz die Drei-Millionen-Euro-Marke.

„Wir wurden vom Erfolg getrieben, haben ständig Kapazitätsgrenzen durchbrochen“, sagt Lapeta, der eigentlich Musik studieren wollte. „Ständig sind wir in größere Geschäftsräume gezogen.“ Bis 2004, als mit Hilfe der Bürgschaftsbank in eine eigene Immobilie investiert werden konnte. „Seitdem ist die Bürgschaftsbank immer wieder an unserer Seite. Zum Beispiel beim Aufbau unserer eigenen Produktion.“ Denn inzwischen fertigt Elbenwald selbst Standard-Fanartikel wie T-Shirts, Tassen oder Taschen. Dafür erwirbt das Unternehmen Lizenzen von Filmproduktionen. Hinter dem Erfolg steht eine heute 30 Mann starke junge Truppe von Grafikern, Einkäufern und Logistikern. Dass er noch Musik studieren wird, glaubt auch Alexander Lapeta nicht mehr.


www.elbenwald.de

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Brandenburg GmbH

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