
Förderbeispiele
Möbelhaus Sayda GmbH, Sayda
Betrieb mit Tradition und Zukunft
Als André Uhlig 2008 mit erst 28 Jahren die Nachfolge in der Möbelbau Sayda GmbH antrat, ahnte er noch nicht, was für ein hartes Stück Arbeit vor ihm lag. Trotz aller Hürden gelang die Übernahme - am Ende stand eine Nachfolgeregelung, die preiswürdig ist.
So urteilte die Bürgschaftsbank Sachsen im Rahmen eines Wettbewerbs.
Robust, pflegeleicht, funktional und zugleich optisch ansprechend – Klinikmöbel müssen besonders hohe Anforderungen erfüllen. Die Möbelbau Sayda GmbH ist Experte in der Produktion von Mobiliar für Krankenhäuser, Arztpraxen und Pflegeheime. Seit vier Jahren leitet André Uhlig die Geschicke des Unternehmens und sorgt dafür, dass die Kunden aus dem In- und Ausland auch in Zukunft erstklassige Qualität und eine kompetente Beratung erwarten können. Der Möbelbau hat in Sayda Tradition. Die Tischlerei Reuter, aus der die Möbelbau Sayda GmbH hervorging, wurde bereits 1885 gegründet. Heute konzentriert sich der mittelsächsische Betrieb auf die Herstellung von Funktionsmöbeln für das Gesundheitswesen.
Das Erfolgsrezept des Unternehmens, das in den vergangenen Jahren kräftig expandiert hat: jahrelange Erfahrung und ein ausgeprägtes Know-how. Davon profitieren neben der deutschen Kundschaft inzwischen auch Abnehmer aus der Schweiz, den Niederlanden und Russland.
André Uhlig hat die Möbelbau Sayda GmbH 2008 übernommen. Dass dieser Schritt erfolgreich gelang, ist das Ergebnis einer langfristig geplanten Unternehmensnachfolge. Der ehemalige Geschäftsführer der Firma, Volker Kurzweil, hatte Uhlig bereits frühzeitig systematisch auf eine Führungsposition im Betrieb vorbereitet. Daneben bildeten eine durchdachte Strategie und eine solide Vertrauensbasis zwischen Übergeber und Übernehmer die Grundlage der gelungenen Nachfolge – für die die Möbelbau Sayda GmbH sogar eine Auszeichnung erhalten hat.
Am 28. November 2011 überreichte der sächsische Wirtschaftsminister, Sven Morlok, Kurzweil und Uhlig den „Sächsischen Meilenstein – Preis für erfolgreiche Unternehmensnachfolge“. Der „Sächsische Meilenstein“ war im vergangenen Jahr erstmals von der Bürgschaftsbank Sachsen GmbH (BBS) unter Schirmherrschaft des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr ausgelobt worden. Mit der Auszeichnung will die BBS die Problematik der Unternehmensnachfolge in den Fokus rücken, die einen entscheidenden Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung Sachsens hat.
Insgesamt haben sich 80 Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen um den Preis beworben. „Allein die rege Teilnahme am Wettbewerb ist ein Aushängeschild für die sächsischen Unternehmen, denn sie zeigt, wie erfolgreich Unternehmensnachfolgen bisher durchgeführt werden konnten. Die Bewerber gehen als Vorbilder voraus und geben anderen Unternehmern damit Orientierung und Mut, Ähnliches zu wagen“, resümiert Markus H. Michalow, Geschäftsführer der BBS, zufrieden. Im Mai startet der „Sächsische Meilenstein“ in die nächste Runde. Bewerben können sich Unternehmen aus Sachsen, die innerhalb der letzten fünf Jahre eine gelungene Übernahme vollzogen haben.
Bürgschaftsbank Sachsen GmbH
Markus H. Michalow
Volker Schmitz
Anton-Graff-Straße 20
01309 Dresden
www.bbs-sachsen.de




