Förderbeispiele

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Yandalux, Hamburg

Strom aus Sonne – effizient und wirtschaftlich

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Angesichts steigender Strompreise und moderater Kosten für Solaranlagen bleibt es interessant, Solarstrom im eigenen Haus oder Gewerbebetrieb zu verbrauchen. Die Hamburger Yandalux GmbH plant maßgeschneiderte Photovoltaikanlagen für den Eigenverbrauch oder eine Netzeinspeisung.

Unterstützt wird sie dabei von der Bürgschaftsgemeinschaft Hamburg.

Im Jahre 2004 gründeten die Geschäftsführer Annette Wichers-Minthe und Fode Youssouf Minthe ihr auf Solaranwendungen spezialisiertes Unternehmen. Der Elektronikingenieur hat den Beginn der deutschen Solarwirtschaft erlebt: „Als ich 1997 in die Solarbranche einstieg, sprangen wir vor Freude in die Luft, wenn wir eine 5-Kilowatt-Solaranlage verkauft hatten“, erinnert sich Fode Youssouf Minthe. „Damals hatten die Wechselrichter noch 500 Watt Leistung. Und heute!?“ Solarparks in Megawatt-Größe zeugen davon, dass sich die Photovoltaik mittlerweile zu einem Massenmarkt entwickelt hat. Deutschland spielt weiter Vorreiter bei der Einführung einer Vergütung für grünen Strom. Nicht mehr rein ökologische Argumente, sondern Renditeversprechen heizten das Wachstum der Photovoltaik-Märkte international an und der Sprung in die Selbstständigkeit kam für die Geschäftsführer von Yandalux zur rechten Zeit.

„Sonne ist unsere Energie“ – so lautet der Slogan der Firma Yandalux, die anfänglich mit Photovoltaik-Komponenten handelte, aber bald auch Planungs- und Engineering-Dienstleistungen sowie die Errichtung schlüsselfertiger Solaranlagen übernahm. Weltweit hat die Firma Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von mehr als 20 Megawatt installiert, unter anderem in Deutschland, Spanien, Frankreich und Mali. Das größte Projekt bislang war eine 5,8 Megawatt-Freiland-Anlage in Spanien mit einem Investitionsvolumen von rund 35 Millionen Euro. „Dafür haben wir die gesamten Planungsleistungen erbracht und den Investor bei seinen Verhandlungen mit dem Generalunternehmer beraten“, so Diplom-Verwaltungswissenschaftlerin Annette Wichers-Minthe. „Je größer die Projekte werden, desto höher ist der Vorfinanzierungsaufwand.“

Die Lieferanten der Anlagenkomponenten verlangen Garantien. Aus diesem Grund übernahm die Bürgschaftsgemeinschaft Hamburg 2009 eine Bürgschaft für die mittelfristige Betriebsfinanzierung von Yandalux. In Kooperation mit der Sparkasse Harburg-Buxtehude konnte hierdurch das Firmenwachstum unterstützt werden. Die Zusammenarbeit mit der Bürgschaftsgemeinschaft empfanden beide Unternehmer als besonders hilfreich, da sie viel Erfahrung im Bereich der Projektmittelfinanzierung hat. Yandalux hat frühzeitig die Weichen gestellt für die Expansion in außereuropäische Märkte. Beispielsweise errichtete sie im Rahmen des dena-Solardachprogramms 2012 in der kamerunischen Hafenstadt Douala eine Photovoltaik-Anlage für die deutsche Seemannsmission Foyer du Marin. „Als relativ kleines Unternehmen können wir flexibel auf Trends und Änderungen reagieren und Nischen besetzen“, meint der 45-jährige Elektronikingenieur, der 1990 als Stipendiat nach Deutschland kam und stets auch den afrikanischen Markt im Blick hatte. „Solartechnik ist der Schlüssel zu einer umweltverträglichen Energieversorgung – ob in Europa oder in Afrika“, davon ist Fode Youssouf Minthe überzeugt.

www.yandalux.com

BürgschaftsGemeinschaft Hamburg GmbH
Dieter Braemer
Jörg Finnern
Besenbinderhof 39
20097 Hamburg

www.bg-hamburg.de